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Freiheit ist das prägende Prinzip
der Schweizer Geschichte: In zahlreichen Kämpfen musste sich die kleine Schweiz
ihre Freiheit erkämpfen und sie in zwei Weltkriegen behaupten. Unseren
Vorfahren sind wir zu tiefem Dank verpflichtet. Umso erbärmlicher muten all die
Selbstverleugnungsversuche unserer Politiker an, die Schweiz in die EU zu
führen. Ein EU-Beitritt würde bedeuten: Widerstandslose Übernahme von
sämtlichem fremdem, nicht demokratisch legitimiertem EU-Recht und
bedingungsloses Unterwerfen und fremde EU-Richter. Ein EU-Beitritt kommt für
die Junge SVP unter keinen Umständen in Frage. Unsere direkte Demokratie
würde in empfindlichen Bereichen eingeschränkt und unsere föderalistische
Tradition durch den Brüsseler Zentralismus unterwandert.
Die EU ist historisch gesehen ein
Projekt zur Überwindung der Nationalstaaten. Heute sehen wir die Folge dieser
gekünstelten Union: Frankreich und Holland die EU-Verfassung abgelehnt. Denn
man hat genug von Selbstverleugnung und künstlicher europäische Identität. Die
Menschen brauchen nationale Traditionen. Sollte die Türkei der EU beitreten,
was wahrscheinlich ist, wäre dies das Ende der EU.
Wenn die EU die Lehren aus der
gescheiterten politischen Integration zieht und sich zu einer reinen
Freihandelszone entwickelt, die insbesondere den gegenseitigen Warenaustausch
erleichtert, wird die Junge SVP ihr Verhältnis zu Europa überdenken.
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