Erneut
ein sehr erfolgreiches Jahr für die Jungen SVP Kanton Bern
Nach dem erfolgreichen Zustandebringen
des Referendums gegen die Personenfreizügigkeit mit Rumänien und Bulgarien und
des kantonalen Referendums gegen Harmos im Jahr 2008, starteten wir bereits
anfangs 2009 die Abstimmungskämpfe der beiden Vorlagen. Im Januar organisierte
die Junge SVP Kanton Bern den grössten Anlass ihrer Geschichte: wir luden
Alt-BR Christoph Blocher nach Langenthal zu einem Referat über die
Personenfreizügigkeit ein. Der Anlass wurde von über 1000 Personen besucht und
war ein voller Erfolg. Im Vorfeld der Abstimmung zur Personenfreizügigkeit am
8. Februar haben wir noch weitere Anlässe organisiert, wie z.B. zahlreiche
Standaktionen, Podiumsdiskussionen etc. Leider haben wir die Abstimmung dann knapp
verloren. Positiv vermerkt werden kann aber, dass dies die Abstimmung war, bei
der die Wählerschaft der SVP das geschlossenste Abstimmungsergebnis ihrer
Geschichte erreichte.
Im Jahr 2009 habe ich es mir zum Ziel
gesetzt, die Junge SVP Kanton Bern in den Wahlkreisen des Kantons besser zu
verankern. Dies ist gelungen und mittlerweile hat die Junge SVP in allen
Wahlkreisen aktive Wahlkreis-Präsidenten, welche die Politik der Jungen SVP auf
regionaler Ebene vertreten. Das nächste Ziel ist es, diese bestehenden
Wahlkreise in Regionen aufzuteilen, die ebenfalls durch aktive Präsidenten und
Vorstände repräsentiert werden. Somit soll ein noch dichteres Netz geschaffen
werden, um mit Standaktionen, Plakatieren etc. umfassend auf regionaler Ebene
präsent zu sein und die politischen Anliegen der Jungen SVP vertreten zu
können. In einigen Teilen der bestehenden Wahlkreise gibt es bereits solche
Regionalpräsidenten, welche gute Arbeit leisten. Somit ist bereits ein grosser
Schritt vorwärts gemacht worden und dieses Ziel wird auch im Jahr 2010
weiterhin verfolgt werden.
In verschiedenen Regionen des Kantons
Bern haben wir 2009 das politische Geschehen aktiv beeinflussen können, wie
z.B. in Interlaken. Dort konnte die Junge SVP Kanton Bern erfolgreich die
Fusion der Gemeinden Interlaken, Matten und Unterseen verhindern. Wir waren die
einzige Partei, welche gegen die Fusion war und haben unser Ziel dank
engagierter Standaktionen, der Verteilung von Flugblättern etc. erreicht. Dies
zeigt einmal mehr, dass junge Leute, die sich politisch engagieren, etwas
erreichen können. Ebenfalls im Jahr 2009 haben wir gegen die Regionalkonferenz
Bern-Mittelland angekämpft. Diese Abstimmung haben wir bedauerlicherweise
deutlich verloren.
Im Herbst folgte die Harmos Abstimmung.
Diese fand dank der Jungen SVP Kanton Bern überhaupt erst statt, da wir das
entsprechende Referendum erfolgreich zustande gebracht hatten. Im ganzen Kanton
wurden Standaktionen durchgeführt und Plakate aufgehängt. Die Junge SVP war
sehr aktiv und zeigte grossen Einsatz, aber es ging auch diese Abstimmung knapp
verloren. Die Konsequenzen daraus müssen nun letztendlich wir Jungen tragen, da
wir dank Harmos die Verantwortung für unsere eigenen Kinder und deren Erziehung
nicht mehr vollumfänglich wahrnehmen dürfen. Ebenfalls im Herbst lancierten
Vertreter der Jungen SVP Kanton Bern erfolgreich eine Petition gegen das
Rauchverbot und für mehr unternehmerische Freiheiten, welche mit über 64 000 Stimmen
im Dezember abgegeben wurde.
Auch im 2009 haben wir unsere
traditionellen Jahresanlässe (Parlamentarierclub, Grillplausch, Burezmorge,
Fondue-Chinoise Essen) wieder massiv ausbauen können. An jeden dieser Anlässe
kamen mehr Leute als im Vorjahr – ein voller Erfolg. Zudem hatten wir die
Möglichkeit, noch weitere interessante Anlässe durchzuführen. So ging die Junge
SVP das erste Mal in ihrer Geschichte geschlossen an ein Feldschiessen, bei dem
nicht nur einige Mitglieder sehr erfolgreich waren, sondern auch die
Geselligkeit und Kollegialität innerhalb der Partei stark gefördert wurde. Dank
der aktiven und engagierten Arbeit der Jungen SVP haben wir auch im Jahr 2009
unsere Mitgliederzahlen erneut massiv steigern können, worauf wir stolz sein
dürfen.
Bei den Grossratswahlen war für die
Junge SVP äusserst Erfolgreich. Erich Hess aus Bern und Nadja Pieren aus Burgdorf
schafften den Sprung in das Bernische Kantonsparlament. Der Langenthaler
Stadtrat Patrick Freudiger ist im Wahlkreis Oberaargau erster Ersatz. Im ganzen
Kanton schnitten die JSVP-Kandidaten gut ab, ebenso im Wahlkreis Thun, wo die
Junge SVP mit einer eigenen Liste zu den Wahlen antrat.