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Selbstverteidigungs- kurse boomen: Viele Berner machen sich fit, um bei
Gewaltattacken richtig zu reagieren. Jetzt wirbt auch die JSVP mit
Kampfsportkursen.
Nach den Homosexuellen und der Polizei bietet jetzt auch die JSVP
Selbstverteidigungskurse an. «Die Teilnehmer lernen Gewaltdelikten vorzubeugen,
das Selbstvertrauen zu stärken und Zivilcourage zu zeigen», sagt Initiant Manuel
Nyffenegger von der Jungen SVP Biel/Seeland. Der Kurs findet am 28. August in
Biel statt. «Hier trauen sich die Leute kaum mehr auf die Strasse, weil sie
Angst vor Gewalt haben», sagt Nyffenegger. Wenn die Nachfrage bestehe, werde
man weitere Kampfsportkurse anbieten, etwa auch in Bern. Parteikollege Erich
Hess findet es wichtig, dass man sich selbst wehren kann: «In Bern gibt es
Gebiete, die von der Polizei schlecht abgedeckt sind», weiss er.
Die Homosexuellen Arbeitsgruppen Bern (HAB) organisieren bereits zum zweiten
Mal einen Selbstverteidigungskurs. «Der erste Kurs war ein grosser Erfolg», sagt
Christoph Janser von den HAB. Auch die Kapo bietet Beratungen und Kurse zum
Thema Sicherheit an. «Wir zeigen, wie man sich in aggressiven Situationen
optimal verhält», sagt Ursula Aegler von der Kapo. Denn sonst könne man sich
schnell in Gefahr bringen. «Zeugen empfehlen wir hinzuschauen, Hilfe
beizuziehen und die Polizei zu alarmieren», so Aegler. Im Vordergrund stehe
aber der Selbstschutz.
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