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Der Missstand in der Bieler
Drogenszene ist gewaltig. Auf offener Strasse werden in der Gerbergasse täglich
Drogen konsumiert. Das bleibt nicht ohne Folgen: Wohnungen stehen leer, die
Altstadt wird weniger besucht oder gar gemieden und ansässige Geschäfte machen
weniger Umsätze.
Seit langem ist bekannt, dass die
Altstadt zu einem der grösseren vermeintlichen Drogenumschlagplätze der Stadt
Biel gehört. Doch unternehmen weder Gemeinde- noch Stadtrat etwas gegen diese
Missstände.
Darunter leiden auch die Schulkinder
aus dem Quartier. Sie werden auf übelste Art und Weise mit dem Drogensumpf der
Stadt konfrontiert. In der Gerbergasse kam es kürzlich soweit, dass sich ein
Drogenabhängiger entblösste, um sich die Droge in sein Glied zu spritzen. Dies
vor den Augen eines zehnjährigen Schulmädchens!
Solche und ähnliche Szenarien gehören
nicht in das Altstadtzentrum von Biel und schon gar nicht vor die Augen eines
Schulkindes.
Aus diesem Grund fordert die Junge SVP
die Stadt Biel auf, sich dem Problem endlich zu stellen und griffige Lösungen
vorzulegen. Zum Schutz der Kinder und zur Aufwertung des Quartieres muss die Drogenabgabestelle
in die Industriezone am Stadtrand verschoben werden.
Weiter fordert die Junge SVP einen
Kurswechsel in der städtischen Drogenpolitik. Heute wird das Drogenproblem
nämlich nur verwaltet, jedoch nicht gelöst. Ziel muss es sein, dass Drogenabhängige
ihre Sucht überwinden und so wieder die Möglichkeit für ein Leben in geordneten
Verhältnissen erhalten.
Kontakt:
Sandra Schneider Regionalpräsidentin Junge SVP Stadt Biel, Telefon 079 729 58 03
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