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Nach Lehrerskandal: Junge SVP fordert Massnahmen


Autor: Junge SVP  Kanton Bern 
Datum: 15.06.2010


Gemäss Medienberichten hat die Schule Roggwil/BE einen Lehrer entlassen, weil dieser in der Sexbranche tätig war. Der Lehrer konnte danach an einer anderen Schule weiter unterrichten. Dies bestätigte auch der grüne Regierungsrat Bernhard Pulver. Nicht weniger erschreckend ist ein anderer Vorfall, wonach ein Lehrer, der u.a. einen Überfall vortäuschte und einen gemieteten Ferrari veruntreute, heute nach wie vor sein Amt bekleiden darf.

Die Junge SVP fordert breit angelegte Massnahmen und Abklärungen. Erziehungsdirektor Bernhard Pulver muss endlich seine Führungsver- antwortung wahrnehmen: Es kann und darf nicht sein, dass eine Person, welche in der Sexbranche tätig ist, die verantwortungsvolle Aufgabe des Lehrers wahrnimmt.

Es muss verhindert werden, dass sich solche Fälle wiederholen. Datenschutz darf kein Feigenblatt für Rechtsbrüche und grob unsittliches Verhalten sein. Weiter muss abgeklärt werden, die alle involvierten Amtsstellen richtig gehandelt haben. Mit einer schwarzen Liste für Erziehungsberechtigte, welche mit Gesetz und öffentlicher Sittlichkeit in Konflikt gekommen sind, sowie durch bessere Zusammenarbeit der zuständigen Fachstellen bei der Erziehungsdirektion und den Gemeinden kann ein weiterer Vorfall vermieden werden. Ganz offensichtlich ist zudem die Praxis beim Verfügen oder Berufsverboten zu wenig restriktiv bzw. es wird zu schnell ein Berufsverbot wieder rückgängig gemacht.

Inskünftig muss Folgendes gelten: Lehrer müssen Vorbilder sein. Wer einen Lehrerberuf ausübt und somit einen wichtigen Anteil bei der Erziehung der jungen Bürger hat, muss über jeden Zweifel erhaben sein. Trotz Lehrermangel müssen die Bewerber von den Gemeinden und der örtlichen Schulleitung genau überprüft werden.

Für weitere Informationen:

Erich Hess, Präsident Junge SVP Kanton Bern, Telefon 079 328 77 86
Cyrill Gerber, Telefon 079 713 28 42


Diese Pressemitteilung als PDF-Datei.

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