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Gemäss Medienberichten hat die Schule
Roggwil/BE einen Lehrer entlassen, weil dieser in der Sexbranche tätig war. Der
Lehrer konnte danach an einer anderen Schule weiter unterrichten. Dies
bestätigte auch der grüne Regierungsrat Bernhard Pulver. Nicht weniger
erschreckend ist ein anderer Vorfall, wonach ein Lehrer, der u.a. einen
Überfall vortäuschte und einen gemieteten Ferrari veruntreute, heute nach wie
vor sein Amt bekleiden darf.
Die Junge SVP fordert breit angelegte
Massnahmen und Abklärungen. Erziehungsdirektor Bernhard Pulver muss endlich seine Führungsver- antwortung wahrnehmen: Es kann und darf nicht sein, dass eine
Person, welche in der Sexbranche tätig ist, die verantwortungsvolle Aufgabe des
Lehrers wahrnimmt.
Es muss verhindert werden, dass sich
solche Fälle wiederholen. Datenschutz darf kein Feigenblatt für Rechtsbrüche
und grob unsittliches Verhalten sein. Weiter muss abgeklärt werden, die alle
involvierten Amtsstellen richtig gehandelt haben. Mit einer schwarzen Liste für
Erziehungsberechtigte, welche mit Gesetz und öffentlicher Sittlichkeit in
Konflikt gekommen sind, sowie durch bessere Zusammenarbeit der zuständigen
Fachstellen bei der Erziehungsdirektion und den Gemeinden kann ein weiterer
Vorfall vermieden werden. Ganz offensichtlich ist zudem die Praxis beim Verfügen
oder Berufsverboten zu wenig restriktiv bzw. es wird zu schnell ein
Berufsverbot wieder rückgängig gemacht.
Inskünftig muss Folgendes gelten:
Lehrer müssen Vorbilder sein. Wer einen Lehrerberuf ausübt und somit einen
wichtigen Anteil bei der Erziehung der jungen Bürger hat, muss über jeden
Zweifel erhaben sein. Trotz Lehrermangel müssen die Bewerber von den Gemeinden
und der örtlichen Schulleitung genau überprüft werden.
Für weitere Informationen:
Erich Hess, Präsident Junge SVP Kanton
Bern, Telefon 079 328 77 86 Cyrill Gerber, Telefon 079 713 28 42
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