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Kostenexplosion bei Schadausaal-Erweiterung:
Die schlimmsten Befürchtungen wurden übertroffen!


Autor: Junge SVP  Thun 
Datum: 26.05.2010


Die Junge SVP ist empört darüber, dass der Ausbau des Schadausaals nun doch massiv teurer kommt, als von den Befürwortern anlässlich der Volksabstimmung behauptet. Die Junge SVP hat schon 2007 vor einem finanziellen Desaster gewarnt, nun zeigt sich, dass die schlimmsten Befürchtungen sogar noch übertroffen wurden.

Im März 2007 hat das Thuner Stimmvolk dem Projekt „Erweiterung Schadausaal“ zugestimmt, nachdem Politiker, Medien, Kulturschaffende und viele weitere Exponenten den Ausbau des Schadausaals als zentral für Thuns Zukunft angepriesen hatten. Die Junge SVP bekämpfte die damalige Ausbau-Variante mit einem Contra-Komitee und setzte sich für die Variante „Erhaltung“ ein.

Gemäss neusten Informationen der Stadt Thun kommt der Ausbau nun doch massiv teurer, als noch in der Abstimmungsbotschaft behauptet. Nach zwei Jahren zeigt sich, dass das Thuner Stimmvolk für dumm verkauft worden ist. Die Junge SVP hat immer davor gewarnt, dass die Kosten für den Saal explodieren könnten.

Im November 2009 machte die Junge SVP die Öffentlichkeit ebenfalls darauf aufmerksam, dass der Betrieb des neuen Saals die Stadt pro Jahr mit rund einer halben Million belasten wird. Es war schon zum damaligen Zeitpunkt klar, dass sich der ausgebaute Schadausaal zum Verlustgeschäft für die Stadt entwickeln wird. Die neuen Kostensteigerungen zeigen, dass ein Ende der finanziellen Talfahrt nicht in Sicht ist.

Die Junge SVP als ehemalige Gegnerin des Saalausbaus fordert die Verantwortlichen der Stadt Thun ultimativ auf, vollständige Kostentransparenz zu schaffen. Die Art und Weise, wie dieses Projekt aufgegleist und seither geführt wird, lässt die schlimme Vermutung aufkommen, dass die Kosten noch weiter aus dem Ruder laufen könnten. Bereits im Vorfeld der Abstimmung hatte ein externes Kostengutachten die wahren Kosten ans Licht gebracht: 23.5 Millionen Franken. Um die Abstimmung gewinnen zu können, mauschelte der Gemeinderat auf unseriöse Weise den Betrag auf 19 Millionen Franken runter.

Die Junge SVP fordert die Stadt Thun auf, die neu entstanden Kosten budgetneutral zu kompensieren. Die finanzielle Zukunft der Stadt Thun sieht alles andere als rosig aus. Zu lange haben finanzieller Schlendrian und Ausgabenübermut geherrscht. Es ist zu hoffen, dass bei den kommenden Wahlen im Herbst 2010 die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen und fähigere Personen eingesetzt werden – zum Wohle der Stadt Thun!

Für weitere Informationen:
Marc Burkhardt, Wahlkreisleiter Junge SVP Thun, Telefon 079 245 86 69


Diese Pressemitteilung als PDF-Datei.

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