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Das überparteiliche Komitee „Thun rockt!“ ist hoch erfreut, dass für seine Petition über 3'000 Unterschriften gesammelt wurden. Zu Beginn der Unterschriftensammlung setzte sich das Komitee aus JUSO, JSVP, JF und Unia Jugend das Ziel von 2'000 Unterschriften, mit den heute an die Stadt Thun überreichten 3'044 Unterschriften wurde das Ziel klar übertroffen. Durch die grosse Anzahl an Unterschriften sieht sich das Komitee „Thun Rockt“ in seiner Meinung bestätigt, dass eine Verbesserung der Thuner Ausgangssituation absolut notwendig ist.
Dem Komitee „Thun rockt!“, bestehend aus JUSO, JSVP JF und Unia Jugend ist es gelungen, insgesamt 3'044 Unterschriften für seine Petition zu sammeln. Damit wurde das eigene Ziel von 2'000 Unterschriften klar übertroffen. Die heute eingereichte Petition beinhaltet vier Forderungen: Die Stadt soll erstens ihre zu ausgangskritische Haltung gegenüber neuen Ausgangsbetrieben in der Innenstadt zugunsten einer offenen und konstruktiven Politik ändern. Zweitens soll sich die Stadt vermehrt für die Anliegen der Jugend einsetzen. Drittens und viertens wird festgehalten, dass Probleme wie Ruhestörung und Vandalismus nicht durch eine erhöhte Polizeipräsenz gelöst werden können; es braucht mehr Ausgangslokale, um zu verhindern, dass die Jugendlichen auf der Strasse sitzen und Lärm verursachen. „Die grosse Anzahl an Unterschriften bestärkt uns in unserer Haltung, dass eine Verbesserung der Thuner Ausgangssituation sowohl gewünscht wie auch notwendig ist“, führte Präsidiumsmitglied Lukas Lanzrein vor den Medien aus.
Die Anzahl gesammelter Unterschriften zeigt, dass die Unterschriftensammlung gut verlief. Viele Personen haben spontan unterschrieben und somit zum Erfolg beigetragen. Jugendliche, die sich sonst nicht politisch engagieren, sammelten mit grossem Einsatz Unterschriften und waren begeistert, dass vier politisch völlig verschiedene Organisationen gemeinsam die Interessen der Jugendlichen vertreten. "Die Unterschriftensammlung verlief sehr gut und wir erhielten sehr viele positive Rückmeldungen, von jung und alt“; kommentierte Präsidiumsmitglied Adrian Durtschiden Verlauf der Unterschriftensammlung.
Personen mit den Jahrgängen 1990 (379 Unterschriften), 1991 (368 Unterschriften) und 1989 (321 Unterschriften) haben die Petition am Häufigsten unterschrieben. Der Grund dafür ist offensichtlich: Vor allem diese Jahrgänge sind von der nicht zufriedenstellenden Ausgangssituation in Thun betroffen, findet man doch vor allem in diesen Jahrgängen den grössten Anteil an Nachtschwärmerinnen und Nachtschwärmern. Das Durchschnittsalter aller Unterzeichnenden beträgt 23 Jahre. Die Petition ist wohl die grösste je in Thun lancierte Unterschriftensammlung, an welcher sich so viele Jugendliche beteiligt haben. „Die Tatsache, dass 64.5% aller Unterzeichnenden nichtdirekt in der Gemeinde Thun wohnen, zeigt deutlich, dass die vorliegende Problematik rund ums Thuner Nachtleben eben nicht nur Thunerinnen und Thuner betrifft. Es ist ein Problem, das Jugendliche aus sämtlichen Agglomerationen rund um Thun beeinträchtigt“, hält Präsidiumsmitglied Rahel Wenigerkind zur regionalen Bedeutung der Petition fest.
Die Zusammenarbeit zwischen den drei Jungparteien sowie der Jugend der Gewerkschaft Unia hat gut funktioniert. Es ist dem Komitee „Thun rockt!“ gelungen, völlig verschiedene Meinungen unter ein Dach zu bringen. Meinungsverschiedenheiten, die natürlich auch vorgekommen sind, konnten stets ausdiskutiert werden. Schlussendlich hatte die Petition auch eine integrative Wirkung; es kam zu mehreren gemeinsamen Sammelaktionen und dies förderte das Verständnis für politisch Andersdenkende und ermöglichte den Komiteemitgliedern gute und wichtige Erfahrungen. „Es ist wohl das erste Mal in Thun, dass eine Petition politisch so breit abgestützt ist. Diese politische Zusammenarbeit völlig verschiedener Organisationen ist eine konstruktive Art und Weise vernünftige Politik zu betreiben und sollte auch für die älteren Damen und Herren Politikerinnen und Politiker ein Vorbild sein“, meint Präsidiumsmitglied Nora Läng.
Für weitere Auskünfte stehen Ihnen gerne zur Verfügung: • Adrian Durtschi (Tel. 079 223 46 17) • Lukas Lanzrein (Tel. 079 577 60 49) • Rahel Wenigerkind (Tel. 079 572 80 09)
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