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Jungparteien werden aktiv


Autor: Thuner Tagblatt
Datum: 27.04.2008


Mit gemeinsamen Diskussionen und Vorschlägen wollen sich Thuner Jungparteien für bessere Ausgangsmöglichkeiten einsetzen.

Die drei aktiven Jungparteien in der Region Thun, die Jungfreisinnigen (JF), Jungsozialisten (Juso) und die Junge SVP, diskutieren zur Zeit über Massnahmen, wie die Ausgangssituation für Junge in Thun verbessert werden könnte. «Die Jungparteien sind unabhängig von einander zum Schluss gekommen, dass nach dem Verschwinden der Ausgangsmeile Selve-Areal das Angebot in der Thuner Innenstadt massiv an Attraktivität verloren hat», steht in ihrer Medienmitteilung.

Unverständnis
Mit Unverständnis hätten die Jungparteien von den Aussagen des Gemeinderats Kenntnis genommen, wonach die momentan in der Innenstadt verbleibenden Betriebe in der Lage seien, die Jugendlichen aufzunehmen. «Wer am Freitag- oder Samstagabend in Thun unterwegs ist, weiss, dass dies absolut nicht der Realität entspricht», steht weiter. Nach der Schliessung des Selve-Areals, die von den Jungparteien «nicht direkt kritisiert wird», fehle es in Thun an attraktiven Alternativen. Das neu eröffnete Casino Thun sei bereits wieder geschlossen. «Die Jungparteien kritisieren, dass der Gemeinderat hinsichtlich der Ausgangssituation zu wenig aktiv ist und sich zu wenig für die Anliegen der Jungen einsetzt.»

Deswegen wollen die JF, die Juso und die Junge SVP Bewegung in diese Sache bringen und aktiv werden. Zurzeit liefen Gespräche, wie und mit welchen Mitteln man aktiv werden wolle. Geplant seien parteiübergreifende Aktionen, um die Interessen der Thuner Jugendlichen besser vertreten zu können. pd/heh


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