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«Thuner Politjahr hinterliess Narben»
Die Junge SVP beurteilt das vergangene Politjahr durchaus als produktiv. Im
März 2007 stimmte das Thuner Volk über den Ausbau des Schadausaals ab. Die Junge
SVP wehrte sich als einzige Partei gegen den Ausbau und setzte sich für die
Variante «Erhaltung» ein. Als kleine Jungpartei hat sie den Abstimmungskampf im
Alleingang geführt. Damit ermöglichte die Junge SVP eine echte Diskussion über
die Abstimmungsvorlage. Bei den Vorlagen Verkauf Blüemlimatte, Stadion und
Fussgängerzone hat das Thuner Volk die gleiche Meinung vertreten wie die
JSVP.
Grosse Sorgen bereitet der JSVP der desolate Zustand der Thuner
Stadtfinanzen. Bereits bei der Schadausaal-Abstimmung hat die Junge SVP darauf
hingewiesen, dass Thuns Finanzen massiv unausgeglichen sind. Die anderen
Parteien vertraten jedoch die Meinung, dass sich Thun ein weiteres Grossprojekt
für 19 Millionen leisten kann. Jetzt, als es um die Stadtfinanzen geht, tönt es
auf einmal anders. Einige Politiker schliessen sogar eine Steuererhöhung nicht
aus. Die Junge SVP ist der Meinung, dass dies der absolut falsche Weg ist, um
die Stadtfinanzen zu sanieren. Denn damit erhöht man nur die finanzielle Last
für die Bürgerinnen und Bürger. Die Stadtfinanzen müssen ausgabenlastig saniert
werden. Insbesondere bei der Stadtverwaltung sieht die Junge SVP
finanzpolitischen Spielraum. Sie erwartet nun von allen Stadtratsparteien, dass
sie sich in der anstehenden Aufgabenverzichtsplanung für eine weitsichtige
Finanz- und Sparpolitik entscheiden, die ihren Namen auch verdient.
Lukas Lanzrein, Leiter Junge SVP Stützpunkt Thun und Umgebung
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