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Thun vorwärts bringen


Autor: BernerZeitung
Datum: 11.01.2008


«Thuner Politjahr hinterliess Narben»

Die Junge SVP beurteilt das vergangene Politjahr durchaus als produktiv. Im März 2007 stimmte das Thuner Volk über den Ausbau des Schadausaals ab. Die Junge SVP wehrte sich als einzige Partei gegen den Ausbau und setzte sich für die Variante «Erhaltung» ein. Als kleine Jungpartei hat sie den Abstimmungskampf im Alleingang geführt. Damit ermöglichte die Junge SVP eine echte Diskussion über die Abstimmungsvorlage. Bei den Vorlagen Verkauf Blüemlimatte, Stadion und Fussgängerzone hat das Thuner Volk die gleiche Meinung vertreten wie die JSVP.

Grosse Sorgen bereitet der JSVP der desolate Zustand der Thuner Stadtfinanzen. Bereits bei der Schadausaal-Abstimmung hat die Junge SVP darauf hingewiesen, dass Thuns Finanzen massiv unausgeglichen sind. Die anderen Parteien vertraten jedoch die Meinung, dass sich Thun ein weiteres Grossprojekt für 19 Millionen leisten kann. Jetzt, als es um die Stadtfinanzen geht, tönt es auf einmal anders. Einige Politiker schliessen sogar eine Steuererhöhung nicht aus. Die Junge SVP ist der Meinung, dass dies der absolut falsche Weg ist, um die Stadtfinanzen zu sanieren. Denn damit erhöht man nur die finanzielle Last für die Bürgerinnen und Bürger. Die Stadtfinanzen müssen ausgabenlastig saniert werden. Insbesondere bei der Stadtverwaltung sieht die Junge SVP finanzpolitischen Spielraum. Sie erwartet nun von allen Stadtratsparteien, dass sie sich in der anstehenden Aufgabenverzichtsplanung für eine weitsichtige Finanz- und Sparpolitik entscheiden, die ihren Namen auch verdient.

Lukas Lanzrein, Leiter Junge SVP Stützpunkt Thun und Umgebung


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