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Mit grossem Interesse hat die Junge SVP von der Diskussion rund um die
Einführung eines Café Socials (Einrichtung, in welcher Drogenabhängige zwar
ihre Drogen konsumieren können, jedoch das Dealen verboten ist), Kenntnis
genommen.
Nach einer internen Abstimmung kommt die Junge SVP Stützpunkt Thun zum
Schluss, dass sie der Einführung eines Café Socials in Thun sehr kritisch
gegenübersteht. Als Gegnerin der geplanten Kontakt- und Anlaufstelle in Thun
möchte die Junge SVP vor allem auf den Ausbau der HeGeBe (Heroingestützte
Behandlung) und anderer abstinenzorientierter Therapien setzen.
Sie erachtet es nach wie vor als den falschen Weg, den Drogensüchtigen
einen Ort zu geben, wo sie ihre Drogen konsumieren können, denn so hilft man
keinem Drogenabhängigen aus der Sucht heraus, man geht einfach den Weg des
geringsten Widerstands, da es aufwändiger und schwieriger wäre,
abstinenzorientierte Therapien zu unterstützen und zu fördern. Weiter bestünde
bei einem solchen Drogentreffpunkt die Gefahr, dass trotz Verbot gedealt würde.
Die Junge SVP lehnt jedoch die Einführung eines rechtsfreien Raums nach wie vor
klar ab und gratuliert dem bürgerlichen Thuner Gemeinderat, in dieser Sache
hart geblieben zu sein.
Die JSVP lehnt die Idee eines Café Socials nicht von Anfang an ab, sie wird
diese Diskussion jedoch weiterhin kritisch verfolgen.
Für weitere Informationen: Lukas Lanzrein, Leiter Junge SVP Stützpunkt Thun, 079 577 60 49
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