>>zurück zu Pressemitteilungen

JSVP steht „Café Social“ kritisch gegenüber


Autor: Junge SVP Thun
Datum: 18.11.2007


Mit grossem Interesse hat die Junge SVP von der Diskussion rund um die Einführung eines Café Socials (Einrichtung, in welcher Drogenabhängige zwar ihre Drogen konsumieren können, jedoch das Dealen verboten ist), Kenntnis genommen.

Nach einer internen Abstimmung kommt die Junge SVP Stützpunkt Thun zum Schluss, dass sie der Einführung eines Café Socials in Thun sehr kritisch gegenübersteht. Als Gegnerin der geplanten Kontakt- und Anlaufstelle in Thun möchte die Junge SVP vor allem auf den Ausbau der HeGeBe (Heroingestützte Behandlung) und anderer abstinenzorientierter Therapien setzen.

Sie erachtet es nach wie vor als den falschen Weg, den Drogensüchtigen einen Ort zu geben, wo sie ihre Drogen konsumieren können, denn so hilft man keinem Drogenabhängigen aus der Sucht heraus, man geht einfach den Weg des geringsten Widerstands, da es aufwändiger und schwieriger wäre, abstinenzorientierte Therapien zu unterstützen und zu fördern. Weiter bestünde bei einem solchen Drogentreffpunkt die Gefahr, dass trotz Verbot gedealt würde. Die Junge SVP lehnt jedoch die Einführung eines rechtsfreien Raums nach wie vor klar ab und gratuliert dem bürgerlichen Thuner Gemeinderat, in dieser Sache hart geblieben zu sein.

Die JSVP lehnt die Idee eines Café Socials nicht von Anfang an ab, sie wird diese Diskussion jedoch weiterhin kritisch verfolgen.

Für weitere Informationen:
Lukas Lanzrein, Leiter Junge SVP Stützpunkt Thun, 079 577 60 49


Diese Pressemitteilung als PDF-Datei

hinauf