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Die SVP Amt Thun
prophezeit den bürgerlichen Parteien für die Ständeratswahlen im kommenden
Herbst eine schwierige Ausgangslage. Hans Oppliger ist als neuer Ersatzrichter
im Kreisgericht gewählt worden.
«Die kommenden
Ständeratswahlen stellen für die bürgerliche Seite eine schwierige Ausgangslage
dar», sagte Vizepräsidentin Beatrice Frey an der Delegiertenversammlung der SVP
Amt Thun am Montagabend in Uetendorf. Die bürgerlichen Parteien treten für die
Wahlen vom 21. Oktober mit fünf Kandidaten an, darunter befindet sich mit
Werner Luginbühl der Vertreter der SVP. Ihnen gegenüber stehen von der
rot-grünen Seite mit Simonetta Sommaruga und Franziska Teuscher zwei Frauen,
die gemeinsam zur Wahl in den Ständerat antreten.
Oppliger ist
Ersatzrichter Bei den
Nationalratswahlen schickt die SVP 13 Frauen, 26 Männer und 26 Junge ins
Rennen. Aus dem Amt Thun kandidieren Lukas Lanzrein, Tanja Bänninger und
Matthias Matzinger von der JSVP sowie Adrian Amstutz, Samuel Graber, Ursula
Haller, Ruth Jaberg und Elisabeth Schwarz von der SVP. Letztere ist zugleich
die Präsidentin der SVP Amt Thun und gab an der Delegiertenversammlung bekannt,
dass Hans Oppliger von der SVP ab dem 1. Januar 2008 als Ersatzrichter im
Kreisgericht amten wird. Er tritt die Nachfolge von Fritz Siegenthaler an und
gesellt sich zur bisherigen Priska Loosli.
Dreimal «Ja» In Bezug auf die
eidgenössischen und kantonalen Abstimmungen vom 17. Juni sprachen sich die
anwesenden Mitglieder jeweils deutlich zur Annahme der einzelnen Vorlagen aus.
Nationalrätin Ursula Haller stellte die fünfte IV-Revision vor und wies auf den
Schuldenberg von 10 Milliarden Franken hin, den die Invalidenversicherung bis
heute angehäuft hat und dessen weiteres Anwachsen durch die Revision gestoppt
werden soll. Grossrat Jürg Iseli legte den Delegierten die Strategie für die
Agglomerationen und die regionale Zusammenarbeit ans Herz, und Grossrat Carlo
Kilchherr überzeugte den Grossteil der SVP-Politiker vom Verpflichtungskredit
für das Tram Bern-West, da die Kritik nach der Ablehnung der ersten Vorlage
ernst genommen worden sei: «Die neue Vorlage zum Verpflichtungskredit ist
billiger, weil die Strecke verkürzt worden ist. Ausserdem ist die Bevölkerung
dieses Mal einbezogen worden», so Kilchherr.
Silvan
Gertsch
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