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Schwierige Ausgangslage


Autor: Thuner Tagblatt
Datum: 23.05.2007


Die SVP Amt Thun prophezeit den bürgerlichen Parteien für die Ständeratswahlen im kommenden Herbst eine schwierige Ausgangslage. Hans Oppliger ist als neuer Ersatzrichter im Kreisgericht gewählt worden.

«Die kommenden Ständeratswahlen stellen für die bürgerliche Seite eine schwierige Ausgangslage dar», sagte Vizepräsidentin Beatrice Frey an der Delegiertenversammlung der SVP Amt Thun am Montagabend in Uetendorf. Die bürgerlichen Parteien treten für die Wahlen vom 21. Oktober mit fünf Kandidaten an, darunter befindet sich mit Werner Luginbühl der Vertreter der SVP. Ihnen gegenüber stehen von der rot-grünen Seite mit Simonetta Sommaruga und Franziska Teuscher zwei Frauen, die gemeinsam zur Wahl in den Ständerat antreten.

Oppliger ist Ersatzrichter
Bei den Nationalratswahlen schickt die SVP 13 Frauen, 26 Männer und 26 Junge ins Rennen. Aus dem Amt Thun kandidieren Lukas Lanzrein, Tanja Bänninger und Matthias Matzinger von der JSVP sowie Adrian Amstutz, Samuel Graber, Ursula Haller, Ruth Jaberg und Elisabeth Schwarz von der SVP. Letztere ist zugleich die Präsidentin der SVP Amt Thun und gab an der Delegiertenversammlung bekannt, dass Hans Oppliger von der SVP ab dem 1. Januar 2008 als Ersatzrichter im Kreisgericht amten wird. Er tritt die Nachfolge von Fritz Siegenthaler an und gesellt sich zur bisherigen Priska Loosli.

Dreimal «Ja»
In Bezug auf die eidgenössischen und kantonalen Abstimmungen vom 17. Juni sprachen sich die anwesenden Mitglieder jeweils deutlich zur Annahme der einzelnen Vorlagen aus. Nationalrätin Ursula Haller stellte die fünfte IV-Revision vor und wies auf den Schuldenberg von 10 Milliarden Franken hin, den die Invalidenversicherung bis heute angehäuft hat und dessen weiteres Anwachsen durch die Revision gestoppt werden soll. Grossrat Jürg Iseli legte den Delegierten die Strategie für die Agglomerationen und die regionale Zusammenarbeit ans Herz, und Grossrat Carlo Kilchherr überzeugte den Grossteil der SVP-Politiker vom Verpflichtungskredit für das Tram Bern-West, da die Kritik nach der Ablehnung der ersten Vorlage ernst genommen worden sei: «Die neue Vorlage zum Verpflichtungskredit ist billiger, weil die Strecke verkürzt worden ist. Ausserdem ist die Bevölkerung dieses Mal einbezogen worden», so Kilchherr.

Silvan Gertsch


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