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Viel Kritik und etwas Lob


Autor: Der Bund
Datum: 16.05.2007


Der Entscheid des Gemeinderats gegen die Schaffung einer Drogenanlaufstelle in Thun wird von verschiedenen Seiten kritisiert. Der Gemeinderat habe kalte Füsse bekommen, schreibt zum Beispiel die Grüne Freie Liste Stadt Thun in einer Mitteilung. Der Rückzieher sei nicht nachvollziehbar, nachdem der Kanton den finanziellen Forderungen des Thuner Gemeinderates entgegengekommen sei.

Der Gemeinderat stecke den Kopf in den Sand und fahre einen Slalomkurs, findet die SP Thun. Noch vor wenigen Monaten habe er betont, er wolle das Projekt einer Kontakt- und Anlaufstelle an der Allmendstrasse weiterverfolgen, schreibt die Partei.
Des Lobes voll ist dagegen die Junge SVP Stützpunkt Thun. In einer Mitteilung gratuliert die Junge SVP dem Gemeinderat dazu, dem Druck der rot-grünen Regierung der Stadt Bern nicht nachzugeben und sich konsequent für die Thuner Interessen einzusetzen.
Die Grüne Freie Liste Stadt Bern verlangt, dass das Thuner Drogenproblem in Thun gelöst und nicht nach Bern exportiert wird. Die Reitschule ihrerseits nimmt gemäss einer Mitteilung «mit Befremden vom Entscheid der Stadt Thun Kenntnis, keine Anlaufstelle einzurichten». (wal)


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