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Junge SVP lehnt Drogenabgabestelle in Thun ab


Autor: Junge SVP Thun
Datum: 03.05.2007


Die Junge SVP Stützpunkt Thun hat an ihrer letzten Sitzung unter anderem über die geplante Drogenabgabestelle in Thun diskutiert und kommt zum Schluss, dass sie keine Anlaufstelle in Thun will und schon gar nicht am geplanten Standort (Allmendstrasse 10).

Nachteile überwiegen!
Für die Junge SVP ist klar, dass mit dieser Einrichtung automatisch ein rechtsfreier Raum entstehen würde. Denn mit dieser Abgabestelle würde das Dealen auf der Strasse losgehen. Würde dieser illegale Drogenhandel von der Polizei geahndet, so bliebe die Abgabestelle ungenutzt. Bestes Beispiel dafür ist die Drogenabgabestelle in der Stadt Bern. Gewalt und Dealerei stehen dort an der Tagesordnung! Nur weil das rot-grüne Bern diesen Fehler gemacht hat, heisst das nicht, dass wir Thuner es nachmachen müssen!

Minderung der Liegenschaftswerte!
Nach dem Aus für die Ausgangsmeile im Selve-Areal 2007 sind dort Verwaltungsgebäude und Wohnungen geplant, um finanzkräftige Steuerzahler nach Thun zu holen. Wird der momentan vorgesehene Standort realisiert, dann kommt die Drogenabgabestelle direkt in die Nähe dieser attraktiven Wohnungen. Diese attraktiven Wohnungen würden sofort massiv an Wert verlieren und vorbei wäre es mit den finanzstarken Steuerzahlern!

Minorität nicht dermassen hegen und pflegen!
Weiter sind für die Junge SVP die Kosten inakzeptabel. Es spielt keine Rolle, ob der Kanton die ersten 2 Jahre die Finanzierung übernehmen will. Denn nach Ablauf dieser 2 Jahre bleiben die Kosten am Thuner Steuerzahler hängen. Die Junge SVP findet den finanziellen Aufwand für eine solche Minorität (laut Schätzungen 30-40 Personen) völlig überrissen!

Junge haben Vorrang!
Auch sind die Vorankündigungen von den dortigen Lokalbesitzern zu respektieren. Nach dem das Selve-Areal als Ausgangsmöglichkeit für die Thuner Jugend verschwinden wird, wäre es fatal, wenn auch noch diese Betriebe dicht machen würden. Thun muss als Ausgangsstadt weiterhin attraktiv bleiben! Die Junge SVP fordert den Stadtrat aufgrund der genannten Argumente auf, die Drogenabgabestelle in Thun abzulehnen!

Für weitere Informationen:
Lukas Lanzrein, Leiter Junge SVP Stützpunkt Thun, 079 577 60 49


Diese Pressemitteilung als PDF-Datei.

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