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Die alten SVP-ler wollen mit den jungen nichts mehr zu
tun haben. Und die Jungen möchten, dass sich die Alten entschuldigen. Grund für
den Zank: Ein Grillfest der Thuner JSVP.
Knallrot sind die
Köpfe – bevor der Grill überhaupt gezündet worden ist: Der Streit um eine Party
der Jungen SVP vom 7. Juli in Thun wird immer hitziger geführt. Auslöser war,
dass die Jungen für ihr Fest den Präsidenten der Aktion für eine unabhängige und
neutrale Schweiz (Auns) eingeladen haben. Dies passte Andreas Lanz, Präsident
der Thuner SVP-Mutterpartei, nicht: Er rief auf, dem Fest fernzubleiben.
Nun fordert JSVP-Präsident Erich Hess von Lanz eine Entschuldigung.
Hess: «Der Boykottaufruf ist nicht nur unanständig, sondern zeugt auch von
schlechtem Stil.» Zudem habe sich Lanz abschätzig über den JSVPler geäussert.
Lanz sagt dazu nur: «Diese Leute gehören nicht zu uns.» Beim von ihm ungeliebten
Auns-Präsidenten handelt es sich immerhin um Pirmin Schwander, Parteikollege
und Nationalrat. Und dieser «denke nicht daran, das Grillfest sausen zu lassen»,
sagt Hess.
Dass die Jungen die Partei belasten, sieht
SVP-Geschäftsführer Christoph Neuhaus nicht: «Sie dürfen aufmüpfig sein, solange
es im Rahmen bleibt. Aber an einem Grillfest lasse ich mir sowieso nicht von
einem anderen die Bratwurst vermiesen.»
Philipp Probst
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