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Keine Minarette auf Schweizer Boden!


Autor: Patrick Freudiger, Junge SVP Kanton Bern
Datum: 31.05.2007


Warum dieses Thema?
Fragen zu Minarettbauten und rund um den Islam generell gehören zu den Themen, welche die Bevölkerung derzeit am meisten beschäftigen. Eine Partei, welche die Sorgen der Bevölkerung ernst nehmen will, muss zu diesem Thema Lösungen präsentieren. Die JSVP unterstützt deshalb die Initiative gegen den Bau von Minaretten und wird im Wahlkampf auch aktiv Unterschriften sammeln. Bereits sind alle Regionalleiter der JSVP Kanton Bern verpflichtet, 150 Unterschriften zu sammeln.

Position der Jungen SVP
Von Beginn weg hat die JSVP in der Minarettfrage Stellung bezogen. Unter der Trägerschaft des Fördervereins bürgerliche Politik SVP / JSVP lancierten Thomas Fuchs, Erich Hess und der Referierende, Patrick Freudiger, eine Petition. Diese forderte den Regierungsrat auf, einen Marschhalt in der Minarettfrage einzulegen, um die politische Diskussion über Minarette führen zu können. Über  6000 Personen unterzeichneten die Petition. Dieser breite Widerstand bestärkte uns in der Haltung, dass Minarettbauten den religiösen Frieden in einer Gemeinde gefährden. Denn Minarettbauten werden in der Bevölkerung als Machtsymbole des Islam wahrgenommen. Zu Recht: Der heutige türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan sagte, als er noch Bürgermeister von Istanbul gewesen war:
„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten  (…)."

Im Namen des Islam werden weltweit Menschen getötet, gefoltert und geknechtet. Nach wie vor stellt der Islam – anders als das Christentum – einen politischen Machtanspruch. Das Minarett symbolisiert nun diesen religiös-politischen Machtanspruch. Dafür haben wir in unserer christlich-abendländisch geprägten Zivilisation keinen Platz!

Es geht in keiner Weise darum, die Glaubensfreiheit auszuhöhlen. Denn zur Ausübung des Islam ist ein Minarett nicht nötig. Es gibt etliche Moscheen ohne Minarett und auch in Langenthal konnten die Muslime ihre Religion bisher ohne Minarett problemlos praktizieren.

Relevanz  für den Kanton Bern
Neben dem Baugesuch für ein Minarett in Langenthal ist in der Stadt Bern ein Baugesuch für ein islamisches Grosszentrum eingegangen. Im Kanton Bern stellt sich die Frage, wie der Staat mit Forderungen muslimischer Minderheiten nach markanter Demonstration ihres Glaubens umzugehen hat, besonders dringlich. Die JSVP gewichtet den religiösen Frieden  und die Tatsache, dass wir hier in einer christlich-abendländisch geprägten Zivilisation leben, höher als Demonstrationsbedürfnisse muslimischer Minderheiten – sowohl bei der Minarettfrage oder bei der Forderung nach einem Islam-Zentrum in Bern.


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