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Warum dieses Thema? Fragen zu Minarettbauten und rund um den Islam
generell gehören zu den Themen, welche die Bevölkerung derzeit am meisten
beschäftigen. Eine Partei, welche die Sorgen der Bevölkerung ernst nehmen will,
muss zu diesem Thema Lösungen präsentieren. Die JSVP unterstützt deshalb die
Initiative gegen den Bau von Minaretten und wird im Wahlkampf auch aktiv
Unterschriften sammeln. Bereits sind alle Regionalleiter der JSVP Kanton Bern
verpflichtet, 150 Unterschriften zu sammeln.
Position der Jungen SVP Von Beginn weg hat
die JSVP in der Minarettfrage Stellung bezogen. Unter der Trägerschaft des
Fördervereins bürgerliche Politik SVP / JSVP lancierten Thomas Fuchs, Erich
Hess und der Referierende, Patrick Freudiger, eine Petition. Diese forderte den
Regierungsrat auf, einen Marschhalt in der Minarettfrage einzulegen, um die
politische Diskussion über Minarette führen zu können. Über 6000 Personen unterzeichneten die Petition.
Dieser breite Widerstand bestärkte uns in der Haltung, dass Minarettbauten den
religiösen Frieden in einer Gemeinde gefährden. Denn Minarettbauten werden in
der Bevölkerung als Machtsymbole des Islam wahrgenommen. Zu Recht: Der heutige
türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan sagte, als er noch
Bürgermeister von Istanbul gewesen war: „Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir
aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen
unsere Soldaten (…)."
Im Namen des Islam werden weltweit Menschen getötet, gefoltert und
geknechtet. Nach wie vor stellt der Islam – anders als das Christentum – einen
politischen Machtanspruch. Das Minarett symbolisiert nun diesen
religiös-politischen Machtanspruch. Dafür haben wir in unserer christlich-abendländisch
geprägten Zivilisation keinen Platz!
Es geht in keiner Weise darum, die Glaubensfreiheit auszuhöhlen. Denn zur
Ausübung des Islam ist ein Minarett nicht nötig. Es gibt etliche Moscheen ohne
Minarett und auch in Langenthal konnten die Muslime ihre Religion bisher ohne
Minarett problemlos praktizieren.
Relevanz für den
Kanton Bern Neben dem Baugesuch für ein Minarett in
Langenthal ist in der Stadt Bern ein Baugesuch für ein islamisches Grosszentrum
eingegangen. Im Kanton Bern stellt sich die Frage, wie der Staat mit
Forderungen muslimischer Minderheiten nach markanter Demonstration ihres
Glaubens umzugehen hat, besonders dringlich. Die JSVP gewichtet den religiösen
Frieden und die Tatsache, dass wir hier
in einer christlich-abendländisch geprägten Zivilisation leben, höher als Demonstrationsbedürfnisse muslimischer
Minderheiten – sowohl bei der Minarettfrage oder bei der Forderung nach
einem Islam-Zentrum in Bern.
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