5. September 2018
von admin
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Junge SVP Kanton Bern nominiert ihre Nationalratskandidaten 2019

An ihrer Mitgliederversammlung vom Dienstag, 4. September 2018 hat die Junge SVP Kanton Bern beschlossen, bei den Nationalratswahlen 2019 wieder mit einer eigenen Liste anzutreten. Ebenfalls hat die Junge SVP Kanton Bern als frühste Partei des Landes ihre ersten 23 Nationalratskandidaten nominiert sowie ihren Wahlleiter 2019 gewählt.

Sei es die Nichtumsetzung der Masseneinwanderungsinitiative, diverse neue unnötige und bürokratische Gesetze oder ganz einfach der Umstand, dass sich  der normaldenkende junge Bürger nicht mehr repräsentiert fühlt im eidgenössischen Parlament – der Wille von jungen bürgerlichen Bernern, im Bundeshaus etwas verändern zu wollen, scheint gross zu sein. Anders lässt sich der Umstand, dass die Junge SVP Kanton Bern bereits mehr als ein Jahr vor den Wahlen 2019 über eine eigene Kandidatenliste für die Nationalratswahlen verfügt, nicht begründen.

Die Junge SVP Kanton Bern ist ausserordentlich erfreut, nach 2015 auch im Jahr 2019 mit einer eigenen Liste bei den Nationalratswahlen antreten zu dürfen. Sie wird den Wahlkampf thematisch unabhängig von der SVP Kanton Bern führen, mit dieser allerdings eine Listenverbindung eingehen und gemeinsame Wahlanlässe und andere Aktionen durchführen.

Die Junge SVP Kanton Bern setzt sich zum Ziel, ihren für eine Jungpartei bereits beachtlichen Wähleranteil 2015 von 1.8% bei den Nationalratswahlen 2019 erneut auszubauen. Verantwortlich für die Koordination unter den Kandidaten sowie für die Organisation und Durchführung diverser Aktionen, Anlässe und Podiumsdiskussionen wird Markus Horst (Rosshäusern, BE) sein, er wurde von der Mitgliederversammlung einstimmig als Wahlleiter 2019 der Jungen SVP Kanton Bern gewählt.

Die Junge SVP Kanton Bern freut sich auf den bevorstehenden Wahlkampf und wird alles daran setzen, möglichst vielen Wählern aufzuzeigen, weshalb es sich lohnt für unsere Grundwerte – Unabhängigkeit – Direkte Demokratie und Neutralität – einzustehen. Auch im Jahr 2019.

Für Rückfragen:
Nils Fiechter, Co-Parteipräsident Junge SVP Kanton Bern, 079 929 26 14
Adrian Spahr, Co-Parteipräsident Junge SVP Kanton Bern, 079 256 13 27

9. August 2018
von admin
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Tempo 140 auf Berner Autobahn: Junge SVP Kanton Bern fordert Pilotversuch!

Medienmitteilung Junge SVP Kanton Bern, 09.08.2018 – Was bei utopischen Phantasieprojekten wie z.B. legalem Cannabisverkauf in Drogerien längst Gang und Gäbe ist, muss auch in wichtigeren Themen wie dem Strassenverkehr möglich sein – Pilotversuche. Die Junge SVP Kanton Bern fordert die Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern deshalb auf, den als Kantonsstrasse geltenden Autobahnabschnitt A6 zwischen Lyss und Schönbühl (beidseitig) in einem Pilotversuch auf Höchstgeschwindigkeit 140 km/h festzusetzen.

Obwohl die Höchstgeschwindigkeit 120 km/h auf der Autobahn im Jahre 1980 lediglich als eine für sieben Jahre geltende, temporäre Massnahme vorgesehen war, resultierte mit dem Laufe der Zeit ein fest verankerter Grundsatz daraus. Die Automobilindustrie hat sich seither allerdings massiv weiterentwickelt. Dies geschah insbesondere bei sicherheitsrelevanten Fragen wie zahlreichen neuartigen Assistenzsystemen, welche beispielsweise den Bremsweg verkürzen. Dieser Aspekt der kontinuierlichen Verbesserung der Technik wurde bei der Tempogestaltung in den vergangenen Jahren fast komplett ausgeblendet. Oft hört man von linker und grüner Seite, dass die in der Schweiz bestehende Autobahninfrastruktur nicht für hohe Geschwindigkeiten erschaffen wurde. Dies ist nachweislich falsch, da die meisten Autobahnabschnitte in dieser Zeit gebaut wurden, wo «Richtgeschwindigkeit»130 km/h galt. Höchstgeschwindigkeit 140 km/h zwischen Lyss und Schönbühl ist deshalb alles andere als utopischer Klamauk.

Die Junge SVP Kanton Bern fordert die Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern deshalb auf, den als Kantonsstrasse geltenden Autobahnabschnitt A6 zwischen Lyss und Schönbühl (beidseitig) in einem Pilotversuch auf Höchstgeschwindigkeit 140 km/h festzusetzen. Der Kanton Bern soll in Absprache mit dem Bundesamt für Strassen ASTRA eine befristete Testphase auf vorgenannter Strecke durchführen. Dass solche Projekte juristisch realisierbar sind, zeigt ein Pilotversuch aus dem Kanton Basel-Stadt, wo Fahrradfahrer entgegen dem national geltenden Strassenverkehrsrecht bei ausgewählten Ampeln bei Rotlicht rechtsabbiegen dürfen.

Das von der Jungen SVP Kanton Bern geforderte Projekt soll dazu dienen, unter realen Bedingungen die positiven und negativen Auswirkungen von Tempo 140 zu eruieren. Insbesondere ist dabei auf folgende Punkte Augenmerk zu legen:

  • Geschwindigkeitsübertretungen
  • Unfälle
  • Abstandseinhaltung
  • Lärmemissionen

Wird auf die tatsächlich gefahrenen Geschwindigkeiten geschaut, kann festgestellt werden, dass sich die meisten Automobilisten zwischen 130-140 km/h fortbewegen – auch wenn dabei auf Strassenabschnitten ohne Tempolimiten (wie teils in Deutschland) gefahren wird. Die Junge SVP Kanton Bern ist der Ansicht, dass die Anhebung der Höchstgeschwindigkeit auch auf die Verkehrssicherheit positive Auswirkungen haben kann, da davon auszugehen ist dass sich viele Leute bei höheren Tempolimiten auch aufmerksamer und konzentrierter verhalten.

Nach Ablauf der Testphase soll eine Statistik erstellt werden, welche aufzeigt, wie sich die aufgezählten Punkte entwickelt haben. Bei positivem Ausgang würde dem Bund die Tür geöffnet, auch auf Nationalstrassen solche Teilabschnitte mit Höchstgeschwindigkeit 140 km/h zu prüfen.

Für Rückfragen:
Adrian Spahr, Co-Parteipräsident Junge SVP Kanton Bern, 079 256 13 27
Nils Fiechter, Co-Parteipräsident Junge SVP Kanton Bern, 079 929 26 14
praesidium@jsvpbern.ch