Nach dem Nein zum Bieler Bahnhofplatz: Freigewordene Mittel für Schulhaus-Sanierungen einsetzen!

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Medienmitteilung der Jungen SVP Biel-Seeland vom 12.03.2015 – Das Nein der Bielerinnen und Bieler zur Umgestaltung des Bahnhofplatzes ist ein Votum für mehr Realismus in der Politik. Die Bevölkerung will keine Prestige-Projekte. Die Junge SVP Biel-Seeland fordert, dass die nicht-investierten Mittel nun ür die Sanierung maroder Schulgebäude eingesetzt werden.

Der Bieler Stadtrat vertritt das Volk. Doch bei der Neugestaltung des Bahnhofplatzes sassen 43 von 60 Parlamentariern wohl bereits im Zug nach Nirgendwo. Das deutliche Abstimmungsresultat mit über 61 Prozent Nein-Stimmen hat gezeigt, dass grosse Prestige-Projekte in Zeiten leerer Kassen nicht mehr angebracht sind. Gemäss der Abstimmungsbotschaft hätte die Stadt Biel – nach Abzug von Bundes-/Kantons-Beiträgen und Entnahmen aus Spezialfinanzierungen – noch rund 5 Millionen Franken investiert, welche bei der Investitionsplanung 2015-2019 belastet worden wäre.

Die Junge SVP Biel-Seeland befürchtet jedoch, dass nun wieder Geld für andere, unnötige Projekte verwendet werden, namentlich für das Regiotram oder für die Umgestaltung des Neumarktplatzes. Die Jungpartei schlägt deshalb vor, dass die für die Bahnhofplatz-Umgestaltung reservierten Mittel für die Sanierung von Schulgebäuden eingesetzt werden.

Viele Schulgebäude in der Stadt Biel sind in einem desolaten Zustand – eine Folge von jahrelangen Versäumnissen beim Unterhalt. Mit den freigewordenen Mittel könnten einige dringend nötige Arbeiten erledigt werden. Statt Wünschenswertes würde so endlich Notwendiges bevorzugt. Stadträtin Sandra Schneider, Präsidentin der Jungen SVP Biel-Seeland, wird deshalb an der kommenden Stadtratssitzung vom 19. März 2015 einen entsprechenden Vorstoss im Parlament einreichen.

Für Rückfragen:
Stadträtin Sandra Schneider, Präsidentin Junge SVP Biel-Seeland, Tel. 079 729 58 03

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