Projekt “freie Schulen” lanciert

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Zur Stärkung der freien Meinungsäusserung und des freien Diskurses in Bildungsfragen lanciert die Junge SVP Schweiz das Projekt „Freie-Schulen.ch“. Die interaktive Plattform sagt der einseitigen politischen Beeinflussung an Schweizer Schulen den Kampf an und bietet Schülerinnen und Schülern Hilfestellungen, sich gegen politisch gefärbte Indoktrination zu wehren. Die Webseite behandelt in der Rubrik „Alternatives Wissen“ zudem Themengebiete, die in gängigen Lehrbüchern aus Sicht der JSVP ideologisch und einseitig geschildert werden und zeigt auf, dass viele Fragestellungen, wie zum Beispiel die Schweiz im Zweiten Weltkrieg, auch andere Facetten haben und in den Geschichtsbüchern nicht alles Gold ist, was glänzt. Die Plattform wird laufend ergänzt und bietet Perspektiven, die vom Bildungs-Mainstream unterdrückt werden. 

freieschulenSeit längerer Zeit erhält die Junge SVP Schweiz immer wieder Rückmeldungen von Schülern aus der ganzen Schweiz, die sich über einseitigen Unterricht oder politische Beeinflussung beklagen – sei es in Projektwochen, im allgemein bildenden Unterricht, in der Staatskunde, im Geschichtsunterricht oder ganz generell während der Unterrichtszeit. Die Meldungen sind vielfältig und zuweilen haarsträubend. Sie reichen von alt bekanntem, hölzernem SVP-Bashing bis zu Verharmlosungen kommunistischer Gräueltaten. Die Junge SVP nimmt sich dem Anliegen, das offensichtlich vielen Jungen unter den Nägeln brennt, an und geht in die Gegenoffensive über. Die neue Plattform appelliert an einen ausgewogenen, auf Fairness ausgerichteten Unterricht und richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Gymnasial-, Sekundar- und Berufsschulstufe. Es überraschte uns nicht, dass wir schon vor dem offiziellen Start der Aktion mit einigen brisanten Beispielen, die uns von absolut vertrauenswürdigen Stellen mitgeteilt wurden, aufwarten können.

Meldestelle gegen politische Beeinflussung

Auf Freie-Schulen.ch können Schüler Vorfälle von politischer Beeinflussung, die sie erlebt haben, melden. Die Schüler haben verschiedene Vorfallskategorien – von politischer Indoktrination hin zur Verunglimpfung von Parteien – zur Auswahl. Jede eingegangene Meldung wird sorgfältig geprüft. Nach vorgängiger direkter Kontaktaufnahme mit dem Schüler werden die Vorfälle in anonymisierter Form publiziert. Jede eingegangene Meldung wird absolut vertraulich behandelt. Die Junge SVP behält sich vor, bei den betroffenen Schulen direkt zu intervenieren und die Schulleitungen mit den Vorfällen zu konfrontieren. Es werden dabei keine Lehrerinnen und Lehrer an den Pranger gestellt, dem Persönlichkeitsschutz aller Beteiligten wird eine hohe Priorität beigemessen. Das Ziel ist es, auf bestimmte, aber konstruktive Art und Weise auf Missstände aufmerksam zu machen. Es gilt auch hier der Grundsatz, dass ein klärendes Gespräch stets der beste Weg ist, ein Problem zu lösen. Die JSVP wird erst aktiv, wenn vorhandene Probleme unter den Tisch gewischt werden oder ein direktes Gespräch aus verschiedenen Gründen nicht möglich ist.

In der Schweiz soll jedem Mensch das Recht zustehen, seine politischen und religiösen Überzeugungen frei zu äussern, ohne dadurch persönliche Nachteile zu erleiden. Um sich gerade als junger Mensch zu politischen und gesellschaftlichen Themen eine eigene Meinung bilden zu können, braucht es immer mehrere Blickwinkel. Die Volks- und Berufsschulen haben demnach eine grosse Verantwortung. Die meisten Lehrerinnen und Lehrer sind sich ihrer wichtigen Aufgabe bewusst und leisten tadellose Arbeit. Viel zu häufig setzen sich jedoch Lehrpersonen über das Prinzip des neutralen Wissensvermittlers hinweg und versuchen, ihre Schüler einseitig mit ihrer persönlichen politischen Haltung zu beeinflussen oder enthalten ihnen konträre Betrachtungsweisen vor, die für eine objektive Meinungsbildung dringend notwendig sind. Dieser bedenkenswerten Entwicklung will die Junge SVP einen Riegel schieben. Denn eine Lehrperson, welche ihre Funktion bewusst und wiederholt für politische Agitation missbraucht, ist nicht tragbar. Die Schülerinnen und Schüler, die in vielen Themen noch am Anfang ihrer Meinungsbildung stehen, haben ein Anrecht auf eine ausgewogene, tatsachengetreue Wissensvermittlung. Die Lehrpersonen haben – nebst vielen Freiräumen in der Unterrichtsausgestaltung – auch ihre Pflichten. Mit der schweizweit lancierten Aktion „Freie Schulen“ will die Junge SVP die schleichende Indoktrination durch Lehrer thematisieren und stoppen.

Bildungsoffensive gegen linke Lehrinhalte

freie_schulen_logoDas Projekt „Freie Schulen“ beinhaltet noch viel mehr als das Angebot einer Meldestelle für Schüler. Das Projekt will jungen Menschen darüber hinaus die Ansicht vermitteln, dass Patriotismus und Konservativismus zukunftsfähig und „cool“ sein können – und nicht negativ besetzt sind. So wird über einen Blog das Zeitgeschehen laufend peppig und frech kommentiert. Unter der Rubrik „Alternatives Wissen“, die laufend ergänzt und erweitert wird, werden wissenswerte Informationen zu ausgewählten Themengebieten publiziert. Die Palette reicht von Schweizer Geschichte über die Folgen der Energiewende bis zu Gender Mainstreaming und Frühsexualisierung. Es werden Hintergrund-Dokumente und Broschüren, sowie quellenbasierte Fact Sheets, Essays und Meinungsbeiträge hochgeladen. Unter „Downloads“ werden Dokumente zu Hintergrundinformationen, patriotische Accessoires, Grafiken und vieles mehr angeboten. Die Rubrik „Medientipps“ enthält Links zu unabhängig-kritischen Print- und Online-Medien, welche Meinungen und Sichtweisen vertreten, die der Mainstream verschweigt. Die Leserinnen und Leser sind ausdrücklich aufgefordert, auch unsere Plattform kritisch zu hinterfragen und sich ihre eigene Meinung zu bilden. Besuchen Sie die Webseite www.freie-schulen.ch und machen Sie sich selbst ein Bild!

Schweizer Geschichte mit „Geschichte im Brennpunkt“ stärken

Da die Schweizer Geschichte in den letzten Jahren systematisch zurückgedrängt wurde – unter anderem auch durch die Abschaffung des Studien-Nebenfachs an Universitäten – und in den Lehrplänen bloss noch ein Schattendasein fristet, legt „Freie-Schulen.ch“ ein besonderes Augenmerk darauf. Dass die Schweizer Geschichte in unserem Bildungssystem viel zu kurz kommt, ist ein unhaltbarer Missstand. Nur wer die eigene Geschichte kennt, weiss auch, wo er herkommt und versteht die Gegenwart. Um der jungen Generation die Geschichte unseres Landes auf verständliche Art und Weise näher zu bringen, startet die Junge SVP im Rahmen des „Freie Schule“-Projekts deshalb zusätzlich die Schriftenreihe „Geschichte im Brennpunkt“, unter deren Patronat in unregelmässigen Abständen Broschüren zu relevanten historischen Ereignissen verfasst und herausgegeben werden. Die erste Broschüre, welche alles Wissenswerte rund um eine bedeutende historische Schlacht behandelt, erscheint Mitte Oktober. „Geschichte im Brennpunkt“ legt den Fokus darauf, die Abläufe und den historischen Kontext so zu erläutern, dass sie auch von jungen Lesern verstanden werden. Die Broschüren sollen helfen, die wichtigsten Eckpunkte und Wendungen der Landesgeschichte, sowie deren Folgen für die Zukunft zu verstehen lernen. Die Broschüren enthalten zwar durchaus detailliertes Wissen, sind aber keine „Bleiwüsten“.

— Junge SVP Schweiz

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