Anzahl ordentlicher Einbürgerungen im Kanton Bern stieg um 528% an!

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Dank Recherchen der Zeitung „Der Bund“ hat sich der Verdacht der Jungen SVP bestätigt: Der Anstieg von Einbürgerungen im Kanton Bern ist in den vergangenen 20 Jahren sogar noch stärker gewachsen als zunächst gedacht.

In ihrem Argumentarium zur Volksinitiative „Keine Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfängern“ stützt sich die Junge SVP Kanton Bern auf Zahlenmaterial der Eidgenössischen Kommission für Migrationsfragen (EKM). Demzufolge stieg die Anzahl aller Einbürgerungen im Kanton Bern zwischen den Zeiträumen 1992-1998 und 2005-2010 um +259% an. Diese Statistik beruft sich auf Zahlen des Bundesamts für Statistik.

Recherchen der Zeitung „Der Bund“, welche sich auf Zahlen des kantonalen Migrationsamts und des Bundesamts für Migration stützen, zeigen nun, dass die Einbürgerungszahlen sogar noch stärker angestiegen sind. Dabei werden nur die ordentlichen Einbürgerungen (ohne erleichtere Einbürgerungen und Wiedereinbürgerungen, die in der EKM-Statistik erfasst sind) berücksichtigt. Der Vergleich mit den ordentlichen Einbürgerungen zeigt auf, dass die Entwicklung zwischen den beiden Zeiträumen (1992-1998 und 2005-2010) sogar noch stärker gestiegen ist. Die Anzahl ordentlicher Einbürgerungen im Kanton Bern stieg in der Periode 2005-2010 gegenüber dem Zeitraum 1992-1998 somit um +528% an! Die Behauptung der Gegner, die Anzahl Einbürgerungen sei gesunken, ist in diesem Kontext klar widerlegt worden!

Damit ist eindeutig bewiesen, dass Verschärfungen der Einbürgerungspraxis im Kanton Bern dringend notwendig sind. Die kantonale Volksinitiative „Keine Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfängern“ zielt hauptsächlich auf die ordentlichen Einbürgerungen ab. Sie fordert deshalb klare Mindestvoraussetzungen für den Erwerb des Schweizer Bürgerrechts. So müssen Gesuchsteller künftig Nachweise von Sprache, Geschichte und Staatsaufbau vorlegen. Ebenso ist die Einbürgerung von Verbrechern und Bezügern von Sozialhilfe die Einbürgerung künftig verwehrt. Damit wird sichergestellt, dass vor der Einbürgerung eine echte, erfolgreiche Integration stattfinden kann.

 

Für weitere Informationen:

Grossrat und Stadtrat Erich Hess, Präsident Junge SVP Kanton Bern, Telefon 079 328 77 86

 

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Quelle der Jungen SVP Kanton Bern für ihr Argumentarium:
Eidgenössischen Kommission für Migrationsfragen: „Einbürgerungslandschaft Schweiz: Entwicklungen 1992–2010“ – Hier der Link zur Dokumentation:
http://www.ekm.admin.ch/content/ekm/de/home/dokumentation/publikationen/materialien.html

Artikel und Recherche der Zeitung „Der Bund“:
http://www.derbund.ch/bern/kanton/Erich-Hess-besteht-den-Faktencheck/story/18295176

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