Das Regiotram bleibt ein unbezahlbares Prestige-Projekt

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FDP-Grossrat Peter Moser bleibt zuversichtlich, was die Realisierung des Projekts Regiotram angeht („Die Zeit spielt für uns“, Bieler Tagblatt online vom 25.1.13). Doch auch, wenn nun die Stadien gebaut werden, bleibt das Regiotram ein unbezahlbares Prestige-Projekt, deren Nutzen man in Fragen stellen muss.

Mit Investitionskosten von über 300 Millionen Franken gehört das Bieler Regiotram zu den teuersten Verkehrsprojekten im Kanton Bern. Die Junge SVP Biel-Seeland glaubt nicht, dass sich die finanzielle Gesamtsituation in zwei bis vier Jahren dermassen entspannen wird, dass der Kanton Bern und die Stadt Biel dieses Projekt realisieren können. In der Rechnung fehlen zudem auch noch die jährlichen Unterhalts- und Betriebskosten. Regierungsrätin und Finanzdirektorin Beatrice Simon warnt denn auch vor solchen finanziellen Abenteuern: „“Man vergisst gern, dass jede neue Investition – sei es nun ein neues Gebäude, eine neue Tramlinie oder was auch immer – neue Kosten in Betrieb und Unterhalt auslöst.” (Interview im Bieler Tagblatt vom 15. Mai 2012).

Auf ihrer Kampagnenseite www.tram-nein.ch präsentiert die Junge SVP Biel-Seeland verschiedene Gegenmodelle: XXL-Busse (Busse mit Anhänger) zum Beispiel ermöglichen die Aufnahme der Pendlerströme und sind gleichzeitig eine kostengünstige Alternative zum Tram.

Ebenso wird nun das Bözingenfeld mit einer eigenen SBB-Haltestelle erschlossen. Wer schnell von Bözingen nach Bern gelangen will, wird garantiert mit der Bahn reisen statt eine halbe Stunde im Tram durch die Stadt bummeln, um dann auf den Zug umzusteigen.

Die Junge SVP Biel-Seeland sagt deshalb klar Nein zum Regiotram und ist zuversichtlich, dass sie die Abstimmung über das Regiotram gewinnen wird – ob nun erst in zwei oder in vier Jahren.

Für Rückfragen:
http://www.tram-nein.ch

Stadträtin Sandra Schneider, Präsidentin Junge SVP Biel-Seeland
Tel. 079 729 58 03, info@sandraschneider.ch

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