Skandal: Thorberg-Direktion lässt sich von Häftlingen erpressen!

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Medienmitteilung Junge SVP Kanton Bern vom 24. November 2017 – Die Junge SVP Kanton Bern ist empört über die herrschenden Zustände in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Thorberg. Anstelle der Einführung eines «Sex-Zimmers» fordert die Junge SVP Kanton Bern die Thorberg-Direktion auf, ihrer eigentlichen Arbeit nachzugehen und sich von Häftlingen nicht erpressen zu lassen. Sollte der seit Tagen andauernde Streik der Thorberg-Straftäter letzten Endes von Erfolg gekrönt und das geplante Vorhaben realisiert werden, fordert die Junge SVP Kanton Bern den Regierungsrat auf, zu intervenieren und nötigenfalls auch personelle Massnahmen zu ergreifen. Zudem wird sich die Junge SVP Kanton Bern in den kommenden Tagen mit der SVP Kanton Bern beraten, ob in diesem Fall eine parlamentarische Unter-suchungskommission (PUK) gefordert werden muss.

Nachdem bereits der frühere Thorberg-Direktor Georges Caccivio in einen handfesten Eklat verwickelt war (Kontakte zu Drogenprostituierten), ist die Justizvollzugsanstalt Thorberg um einen weiteren Skandal reicher. Seit einer Woche streiken in der besagten JVA mehrere Dutzend Häftlinge und verlangen doch tatsächlich, dass ihnen künftig ein «Sex-Zimmer» zur Verfügung stehen soll. Die Junge SVP Kanton Bern weist mit Nachdruck darauf hin, dass es sich bei den Insassen der JVA Thorberg nicht um irgendwelche «Kunden», sondern um rechtskräftig verurteilte Straftäter handelt. Aus diesem Grund darf sich die Thorberg-Direktion nicht von Sonderforderungen schwerstkrimineller Gesetzesbrecher erpressen lassen.

Die aktuellen Zustände in der JVA Thorberg stossen bei der Jungen SVP Kanton Bern auf grosses Unverständnis: «Straftäter sollten ihre Haft wartend und arbeitend verbringen. Nicht Sex-habend. Es ist ein Schlag ins Gesicht eines jeden rechtschaffenen Bürgers, dass Kriminelle derart verhätschelt werden.», meint Co-Parteipräsident Nils Fiechter. Auch für Co-Parteipräsident Adrian Spahr ist klar: «Wieder einmal schlägt unsere Kuscheljustiz zu! Gefängnisse sind weder Wellnesshotels, noch Freudenhäuser. Das Eingehen auf die Forderungen der Häftlinge verhöhnt alle Opfer von Straftaten!».

Die Junge SVP Kanton Bern wird sich in den kommenden Tagen mit der SVP Kanton Bern beraten, ob im aktuellsten Thorberg-Skandal die Einsetzung einer parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK) gefordert werden muss.

Für Rückfragen:

Nils Fiechter, Co-Parteipräsident Junge SVP Kanton Bern, 079 929 26 14
Adrian Spahr, Co-Parteipräsident Junge SVP Kanton Bern, 079 256 13 27
praesidium@jsvpbern.ch

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