Drogenkonzept rückt näher

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Die offene Drogenszene in der Bieler Altstadt muss verschwinden. Nicht nur, weil sich die Situation verschlechtert hat, sondern auch, weil die Politiker (BVP und SP) nicht halten, was sie versprechen. In einem persönlichen Gespräch mit Herrn Moeschler wurde mir versichert, man arbeite an der «Situation». Auch der BVPMann, René Schlauri, hat dies vor einigen Monaten lautstark posaunt. Seither ist aber nichts geschehen und die «Situation» ist mehr als unbefriedigend.

Grund genug, um wieder auf den unhaltbaren Missstand in unserer schönen Altstadt hinzuweisen und die Politiker unter Druck zu setzen. Die Anwohner der Bieler Altstadt hatten keine Wahl. Ihnen wurden die Drogensüchtigen einfach vor die Türe gestellt. In der Gerbergasse hocken sie nun, die Drogensüchtigen. Sie versperren die Durchfahrt der Geschäftsautos, sie pöbeln vorbeigehende Personen an, verlangen Geld oder bieten «Sugar» an. Das bleibt nicht ohne Folgen: Wohnungen stehen leer, die Altstadt wird weniger besucht oder gar gemieden und Firmen machen weniger Geschäfte. Seit langem ist klar, dass die Altstadt zu einem der grösseren vermeintlichen Drogenumschlagplätze der Stadt Biel gehört. Zum Leid der Schulkinder aus dem Quartier. Sie werden auf übelste Art und Weise mit dem Drogensumpf der Stadt konfrontiert. Und jetzt soll die Verbannung der Drogenabgabestelle aus der Altstadt schon wieder aufgeschoben werden?

Das kann die Junge SVP Biel nicht akzeptieren! Aus diesem Grund fordere ich die Stadt Biel auf, sich dem Problem endlich zu stellen und griffige Lösungen vorzulegen. Eine Drogenabgabestelle gehört nicht in ein Stadtzentrum, und schon gar nicht in unsere historische Altstadt!

Sandra Schneider
Regionalpräsidentin Junge SVP Biel

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